Roulette und Poker in Frankfurt

Viele Reisende vermissen die Einrichtung am Frankfurter Flughafen. Es war so einfach und bequem, bei einem Stopover oder wenn man auf den Abflug warten musste, noch eben in die Spielbank gehen zu können und sich die Zeit zu vertreiben.

Doch offenbar kamen nicht genügend Spieler, auch wenn die Einrichtung gut beworben und auch einfach zu finden war. Aber vielleicht war es auch ein anderes Problem, denn das Casino war im Transitbereich und dafür nur für Fluggäste mit einem Ticket zu erreichen. Der Grund für den speziellen Standort lieferte das hessische Glücksspielgesetz: Man wollte den bestehenden Spielbanken in Bad Homburg und Wiesbaden, an denen das Land kräftig mitverdient, keine echte Konkurrenz machen. So innovativ ein Flughafen-Kasino, immerhin der erste in Deutschland, klang, umso weniger war es finanziell erfolgreich. So blieben erstmal nur Online Casinos wie die River Belle App wenn man in Frankfurt am Main war.

Mit dem Bus ins Casino

Die beiden Spielbanken in Wiesbaden und Bad Homburg haben die Schließung aber gleich als eine Möglichkeit gesehen, ihr eigenes Geschäft zu verbessern und Werbung zu machen. Die Bad Homburg bieten sogar einen kostenlosen Sonderbus an, der Gäste vom Hauptbahnhof und der Messe direkt zur Spielbank fährt – und auch wieder zurück. Da die Kurstadt gerade mal 30 Minuten von der Stadtmitte der Mainmetropole entfernt ist, lohnt sich der Ausflug auch für ein kleines Spiel zwischendurch. Immerhin ist die Spielbank nicht irgendein Casino: Sie wird auch als die Mutter von Monte Carlo bezeichnet. Der Grund: Sie wurde von den Brüdern François und Louis Blanc gegründet, die später auch dem Casino in Monaco zu Weltruhm verhalfen. Erfolgsrezept war dabei die Verbindung von Spiel und Tourismus.

Heute führt die Bad Homburger Spielbank wieder den Namen der Gründer. Man will an die Tradition anknüpfen, die das Spiel mit Unterhaltungsmöglichkeiten und Erholung zusammenbrachte. Deswegen hat man auch einen eigenen Club, in dem namhafte DJs auflegen und ein Restaurant, das gerade von vielen Frankfurter Geschäftsleuten gerne benutzt wird.